Gesunde Träume

Genug Schlaf in der Jugend schützt vor Depressionen

Wissen
01.01.2010 17:49
Jugendliche, die früh ins Bett gehen und genug Schlaf bekommen, leiden seltener an Depressionen und Selbstmordgedanken. Schlaf hebt die Laune, stärkt die Konzentration und fördert das soziale Miteinander junger Menschen. Das ergab eine US-Studie von Forschern der Columbia-Universität in New York, für die 15.659 Teenager befragt wurden.

Demnach beeinflussen die von den Eltern vorgegebenen Schlafenszeiten den Gemütszustand Heranwachsender stark. Jugendliche, die erst um Mitternacht oder später schlafen gingen, litten mit einer um 24 Prozent größeren Wahrscheinlichkeit an Depressionen und hatten ein um 20 Prozent höheres Risiko für Suizidgedanken als Teenager, die sich um 22 Uhr oder früher niederlegten. 

Bei Jugendlichen, die fünf oder weniger Stunden schlafen, ist die Wahrscheinlichkeit, Depressionen zu bekommen oder an Selbstmord zu denken, sogar um 71 bzw. 48% höher als für junge Menschen, die mindestens acht Stunden pro Nacht schlafen.

Kronen Zeitung

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