Mi, 19. Dezember 2018

Essen gehen mit Kind

05.10.2018 06:30

Neues Gütesiegel erleichtert Restaurantwahl

Viel zu oft ernten Eltern genervte Blicke und Kommentare von anderen Restaurantgästen. Nicht überall ist man auf Kinder eingestellt.

Mit einem Kind Essen zu gehen, das kann schon sehr anstrengend sein. Vor allem wenn man nicht weiß, ob man auch mit dem Spross wirklich willkommen ist. Die verärgerten Blicke oder Kommentare, die Eltern ernten, wenn ihre Kinder sich nicht ruhig verhalten, verleiden ihnen oft den gemütlichen Restaurantbesuch. Viele Familien wollen sich dem nicht aussetzen und bleiben lieber daheim. Der Verein Kiddyspace schafft durch das gleichnamige Gütesiegel mehr Freiraum für Eltern abseits von Spielplätzen oder typischen „Kinderorten“.

400 zertifizierte Betriebe
„Wir suchen die Perlen, wir suchen Menschen, die von Herzen kinderfreundlich sind“, erklärt Gründerin Eva-Maria Kahrer, selbst Mutter. „Und freuen uns, dass das Gütesiegel Kiddyspace von den Betrieben so gut angenommen wird.“

Es braucht nur wenige Kriterien, um das Leben für Familien einfacher zu gestalten: eine Kiste mit Kinderspielsachen, eine Wickelmöglichkeit, kinderfreundliche und kundenorientierte Mitarbeiter, Rauchverbot im Kinderbereich, „kinderwagenfreundliche“ Räumlichkeiten, Hochstühle für Kleinkinder, eine Auswahl auch an gesunden kleineren Portionen sowie dass sich die Kids frei im Lokal bewegen können.

Kids-Coach Nina Petz hilft bei Problemen:
Meine Tochter (13) ist über WhatsApp von einem mysteriösen Account namens Momo angeschrieben und auch nachts angerufen worden. Seitdem hat sie furchtbare Angst. Momo drohte ihr mit dem Tod! Was können wir tun?

Ihre Tochter ist kein Einzelfall! In den letzten Wochen meldeten sich zahlreiche Jugendliche, die von diesem gruseligen „Geister-Account“ belästigt und bedroht wurden. Wer wirklich hinter Momo steckt, konnte bisher aber noch nicht herausgefunden werden. Die Spuren verlieren sich in Japan, Mexiko und Spanien. Das einschüchternde Profilbild von Momo zeigt jedenfalls keinen Geist, sondern „nur“ das Bild eines japanischen Kunstwerks. Sprechen Sie ehrlich mit Ihrer Tochter darüber, dass es leider Menschen gibt, denen es Spaß macht, andere mit solchen Nachrichten zu quälen. Viele Jugendliche leiten die Drohnachrichten aus Panik oder Nervenkitzel an Freunde weiter - und damit natürlich auch die Angst. Erklären Sie Ihrem Nachwuchs nachdrücklich, dass es keine Geister gibt und machen Sie ihm Mut, die Kette zu durchbrechen und die WhatsApp-Nachricht nicht weiterzuschicken. Meldungen von Momo blockiert man am besten sofort und markiert sie als Spam. Links sollten niemals angeklickt werden.

Susanne Zita, Kronen Zeitung

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