20.09.2018 05:18 |

Nach mehreren Attacken

Kärntner Hundeführschein könnte schon bald kommen

Nach einer Reihe von Hundeattacken wird der Ruf nach schärferen Gesetzten in der Kärntner Bevölkerung wieder lauter. In Ruden wurde am Dienstag, wie berichtet, eine Fünfjährige von einem Hund in den Kopf gebissen. Tierschutzreferentin Beate Prettner will den Hundeführschein für bestimmte Rassen bald umsetzen.

In Kärnten mussten sich heuer mehr als 100 Personen nach Hundebissen in ärztliche Behandlung begeben. „Die Dunkelziffer ist jedoch höher, da viele Fälle gar nicht angezeigt werden“, meint Polizeisprecherin Waltraud Dullnigg.

Nach der Attacke eines Rottweilers auf ein Kleinkind in Wien - der Bub wurde lebensgefährlich verletzt, ist mittlerweile aber stabil - ordnete die Stadt, die ohnehin schon das strengste Gesetz hat, eine weitere Verschärfung an. So soll sogar ein Alkolimit (0,5-Promille) für das Führen von Hunden eingeführt werden.

Auch in Kärnten wird der Ruf nach schärferen Kontrollen lauter. Zuletzt wurde eine Fünfjährige in Ruden am Dienstag vom Hund ihres Onkels attackiert und in die Stirn gebissen. Kärntens Tierschutzreferentin Beate Prettner sieht Handlungsbedarf: „Wir arbeiten derzeit an einem Konzept, das einen verpflichtenden Hundeführschein für Halter bestimmter Rassen vorsieht.“

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Alex Schwab
Alex Schwab
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