Crew verhaftet
Fast 40 Tonnen Waffen in Thailand sichergestellt
Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva sagte am Sonntag in Bangkok, dass die fünf aus Kasachstan und Weißrussland stammenden Crew-Mitglieder angeklagt werden. Sie hätten die Ladung falsch deklariert und versucht, sich über das Verbot von Waffentransporten durch Thailand hinwegzusetzen. Sicherheitskräfte und Geheimdienst-Mitarbeiter recherchierten noch, ob sich hinter dem Waffenhandel terroristische Aktivitäten verbergen könnten, erklärte Abhisit weiter.
Lieferziel bislang nicht bekannt
Noch unklar ist, was der eigentliche Zielflughafen der Frachtmaschine war. Nächstes Ziel sei Sri Lanka gewesen, sagte Abhisit, es sei aber schleierhaft, wohin es dann weitergehen sollte. Die betroffenen Länder und die Vereinten Nationen würden informiert. Der Regierungssprecher ergänzte, dass die Waffen womöglich per Schiff zu ihrem endgültigen Ziel gebracht werden sollten. "Es gibt mehrere mögliche Ziele im Nahen Osten oder in Südasien." In einigen Medien wurde Pakistan als mögliches Ziel genannt.
Entscheidender Tipp vermutlich aus den USA
Die Waffen wurden zum Luftwaffenstützpunkt Takhli in der Provinz Nakhon Sawan gebracht. Die thailändischen Behörden hatten nach eigenen Angaben von einem ausländischen Geheimdienst einen Tipp wegen der Waffenladung bekommen. Mehrere thailändische Fernsehsender berichteten, Vertreter der USA hätten den Tipp-Geber gegeben, was die US-Botschaft in Thailand aber nicht bestätigte.
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