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Kasachstan

Beschreibung
Vorlage:Infobox Staat/Wartung/NAME-DEUTSCH Kasachstan [ˈkʰazaχˌstʰaːn] (kasachisch Қазақстан [qɑzɑqˈstɑn], Transkription: Qazaqstan/Qasaqstan; russisch Казахстан [kəzɐxˈstan], Transkription: Kasachstan) ist ein Binnenstaat zwischen dem Kaspischen Meer im Westen und dem Altai-Gebirge im Osten. Gemessen an der Fläche ist Kasachstan der neuntgrößte Staat der Erde. Er liegt überwiegend in Zentralasien, etwa 5,4 % der Landesfläche werden dem äußersten Osteuropa zugerechnet. Die Grenze zu Russland ist die einzige Nordgrenze des Landes und über 7000 Kilometer lang. Im Süden grenzt Kasachstan an Turkmenistan, Usbekistan und Kirgisistan und im Südosten an die Volksrepublik China. Diese Grenze ist knapp 1.600 Kilometer lang. Bereits im Altertum entstanden auf dem heutigen Gebiet Kasachstans verschiedene Reiche. So gehörte ein großer Teil zwischen dem 6. und 8. Jahrhundert zum Reich der „On-Ok“, den westlichen Göktürken. Im 13. Jahrhundert fielen die Mongolen unter Dschingis Khan in das spätere Kasachstan ein und eroberten es. Kurz nachdem im 15. Jahrhundert der Usbeke Timur das Gebiet erobert hatte, konnten sich die nördlichen Steppennomaden vom Usbeken-Khanat wieder trennen; unter einer einheimischen Dschingiskhaniden-Dynastie errichteten sie das Kasachen-Khanat. Mit diesem Unabhängigkeitskampf wehrten sich die Kasachen gegen die Einführung des Islam, da sie den überlieferten Traditionen weiterhin verbunden bleiben wollten. Im 17. und 18. Jahrhundert wurde Kasachstan erneut Bestandteil eines mongolischen Herrschaftsgebietes. Bevor sich die kasachischen Nomaden dem russischen Zaren unterstellten, gehörten sie zum nomadisch geprägten Steppenreich der Dsungaren. Kasachstan wurde 1936 als Kasachische SSR zu einer eigenständigen Unionsrepublik innerhalb der Sowjetunion erklärt. Nach dem Zerfall der Sowjetunion erklärte sich das Land am 16. Dezember 1991 als Republik Kasachstan unabhängig. Kasachstan ist Vollmitglied in der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten. Die Präsidialrepublik wurde von 1991 bis 2019 von Nursultan Nasarbajew regiert. Das zu den Turksprachen zählende Kasachisch und das den slawischen Sprachen zugehörige Russisch wurden mit der Unabhängigkeit zu Amtssprachen erklärt und die bisherige Hauptstadt Alma-Ata in Almaty umbenannt. 1997 wurde der Regierungs- und Parlamentssitz nach Aqmola verlegt. Die Stadt wurde als offizielle Hauptstadt proklamiert und ein Jahr später in Astana („Hauptstadt“) umbenannt; dieser Name wurde 2019 in Nur-Sultan geändert.
Quelle: Wikipedia

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