Nach eineinhalb Jahren Bauzeit ist es heute so weit: Die Bahnstrecke Neusiedl–Eisenstadt–Wulkaprodersdorf ist vollständig elektrifiziert und kann für den Verkehr freigegeben werden. Auf den 34 Kilometern wird man ab dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember mit modernen Nahverkehrszügen unterwegs sein – eine bedeutende Verbesserung für Pendler.
Künftig werden die Garnituren mit bis zu 120 km/h statt bisher 80 km/h unterwegs sein: Das heißt, dass die Fahrzeit wesentlich verkürzt werden kann. Wie Landeshauptmann Hans Niessl betont, wird auch die Umwelt vom Einsatz der elektrischen Züge profitieren: "Im Rahmen des Projektes wurden 32 Millionen Euro investiert."
Auch in die Sicherheit wurde investiert Dabei seien rund 40 Eisenbahnkreuzungen technisch gesichert worden. Der Landeschef: "Wir zeigen Verantwortung, wenn es um den öffentlichen Verkehr geht. Wir haben das Geld für Verbesserungen in diesem Bereich seit dem Jahr 2000 verdreifacht. Die Pendler haben Anspruch auf ein attraktives Angebot."
Laut einem Test des Verkehrsclubs Österreich vom Juli 2009 stellen die Burgenländer der Bahn ein gutes Zeugnis aus. Fahrgäste benoten das Angebot mit "gut". Das Burgenland liegt nach Vorarlberg im Ländervergleich an zweiter Stelle.
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