Fest der 1.000 Weine

FP pocht wegen Rekord-Minus auf Eisenstadt-Ausstieg

Burgenland
10.12.2009 17:36
Mehr Gäste, weniger Defizit – dieses Ziel haben sich die Organisatoren des heurigen "Festes der 1.000 Weine" in Eisenstadt gesetzt. Doch daraus wurde nichts – im Gegenteil: Der zehntägige Reigen rund um Burgenlands edelste Tropfen fuhr ein Rekord-Minus von 130.000 Euro ein. Die Freiheitlichen fordern nun den Ausstieg der Stadtgemeinde als Veranstalter.

"Das Fass ist voll, das Fest am Ende" – so kommentiert FP-Stadtparteichef Géza Molnár die Bilanz der Weinkost im heurigen August. Denn mit 130.000 Euro Minus haben sich die Verluste im Vergleich zum vergangenen Jahr verdoppelt. "Die VP muss endlich die Notbremse ziehen und das Fest fallen lassen", fordert die FP. 

Das schließt Gemeinderat und Organisator Josef Weidinger jedoch aus: "Es wird keinen privaten Verein geben, der die Veranstaltung ausrichten kann." Entweder das Weinfest finde über die Stadtgemeinde statt oder gar nicht. Er räumt aber ein, dass sich künftig auch das Land und die Winzervereinigungen finanziell beteiligen müssen. Gespräche laufen bereits. Weidinger: "Gibt es keine Einigung, wird man sich überlegen, wie es mit dem Fest weitergeht."

von Tina Blaukovics, Kronen Zeitung

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