"Das Fass ist voll, das Fest am Ende" – so kommentiert FP-Stadtparteichef Géza Molnár die Bilanz der Weinkost im heurigen August. Denn mit 130.000 Euro Minus haben sich die Verluste im Vergleich zum vergangenen Jahr verdoppelt. "Die VP muss endlich die Notbremse ziehen und das Fest fallen lassen", fordert die FP.
Das schließt Gemeinderat und Organisator Josef Weidinger jedoch aus: "Es wird keinen privaten Verein geben, der die Veranstaltung ausrichten kann." Entweder das Weinfest finde über die Stadtgemeinde statt oder gar nicht. Er räumt aber ein, dass sich künftig auch das Land und die Winzervereinigungen finanziell beteiligen müssen. Gespräche laufen bereits. Weidinger: "Gibt es keine Einigung, wird man sich überlegen, wie es mit dem Fest weitergeht."
von Tina Blaukovics, Kronen Zeitung
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