865.000 Euro – von denen über eine EU-Förderung 200.000 Euro wieder zurückfließen – wurden in Marketingaktivitäten rund um den Jahresregenten investiert, der erzielte Werbewert durch die erreichten Kontakte beläuft sich dabei auf 11,4 Millionen Euro.
Haydn-Jahr sorgte für "großen Imagegewinn"
"Wir haben die Chance genutzt, im Tourismus gegen den starken Westen Flagge zu zeigen", freute sich Burgenlands Tourismus-Direktor Gerhard Gucher. Vor allem im Burgenland selbst, wo sich die Konzert- und Ausstellungsaktivitäten konzentrierten, sorgte das Haydn-Jahr für einen großen Imagegewinn in Europa, betonte er.
"Das ganze Land hat sich hinter Haydn gestellt", bis in die kleinsten Gemeinden habe es insgesamt 4.000 Veranstaltungen gegeben, die 435.000 Besucher anlockten. Die Haydn-Konzerte verzeichneten eine Auslastung von 99 Prozent. Im Österreich-Vergleich sei das Burgenland mit den höchsten prozentuellen Zuwächsen sogar "Wintersieger" der Saison 08/09 geworden – "das hört sich fast an wie ein Burgenländerwitz".
Auch Wien profitiert vom Haydn-Jahr
Auch im Wiener Tourismus machte sich Haydn bemerkbar, wie der Wiener Tourismusdirektor Norbert Kettner an zwei speziellen Beispielen darlegte: 10.000 Übernachtungen seien nur durch Chöre aus den USA erreicht worden. Und das neugestaltete Haydn-Haus verzeichnete ein Besucherplus von gut 800 Prozent (von 3.000 auf 25.000). "Kultur ist unsere Leitwährung", so Kettner.
Niederösterreich feiert dank Haydn-Geburtshaus mit
Einen "wichtigen kulturellen Impuls" habe das Haydn-Jahr auch für Niederösterreich gegeben, insgesamt 30.000 Besucher vermeldeten das Geburtshaus des Komponisten in Rohrau und die Veranstaltungsreihe in der Kulturfabrik Hainburg. "Für uns war das eine Gelegenheit, die Gegend östlich von Wien ins Zentrum zu rücken", so Christoph Madl, Geschäftsführer der Niederösterreich-Werbung.
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