Denn ihm war aufgefallen, dass auf den Namen der Kundin ein Erlagschein über 8.400 Euro zur Bearbeitung vorlag. Der Betrag hätte auf ein Konto bei einem Geldinstitut in Wiener Neustadt überwiesen werden sollen. Der aufmerksame Angestellte wurde aufgrund der hohen Summe jedoch misstrauisch und fragte nach. Es stellte sich heraus, dass Betrüger den Beleg gefälscht hatten. Ursprünglich wollte die Betroffene nur 55 Euro überweisen.
Auffangvorrichtung in Erlagschein-Box?
Ermittler vermuten nun, dass sich die Täter mittels Auffangvorrichtung den Original-Beleg aus der Box für die Erlagscheine gefischt hatten. "Verdächtiges bitte sofort melden", appellieren daher die Beamten nun an alle Kunden. Denn der nächste Coup könnte schon geplant sein. Vorsicht ist übrigens auch bei Bankomaten geboten – so hat eine Bande zuletzt Geldausgabeschlitze in Eisenstadt manipuliert.
von Karl Grammer, Kronen Zeitung
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