Bei einer Routinekontrolle der Reisegesellschaft stellten die Beamten nämlich fest, dass die rumänischen ID-Karten, mit denen sich vier der fünf Männer auswiesen, gefälscht waren und es sich bei dem Quartett tatsächlich um Afghanen handelte.
Schwede will nichts von Schleppung wissen
Die weiteren Erhebungen ergaben, dass die Männer vom Lenker, einem 44-jährigen Schweden palästinensischer Abstammung, von Italien nach Schweden hätten gebracht werden sollen. Dafür wollen die Männer in Italien je 1.500 Euro an einen Schlepper bezahlt haben. Der Schwede gab an, von einer Schleppung nichts zu wissen und lediglich 300 Euro für die Mitfahrgelegenheit verlangt zu haben.
Die vier Afghanen stellten nach dem abrupten Ende ihrer "Reise" umgehend einen Asylantrag und wurden dem Bundesasylamt überstellt. Gegen den mutmaßlichen Schlepper, der vorläufig festgenommen wurde, wird weiter ermittelt, eine Entscheidung der Staatsanwaltschaft über die weiteren Maßnahmen steht aus.
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