Konkret geht es um die Kostenübernahme von 70 Prozent für eine 50.000 Euro teure Studie zu dem geplanten Freizeitpark. "Eine erste Analyse hat der Tourismusverband bereits aus eigener Tasche finanziert und bei der Leader-Aktionsgruppe eingereicht. Das Projekt wurde als förderungswürdig erachtet", sagt Blazovich. Der Akt ging anschließend an das Land. "Fast ein Jahr ist seither vergangen, passiert ist aber nichts", klagt der Ortschef. Den Verantwortlichen in Frankenau läuft die Zeit davon.
"Laut Vertrag sollte die Studie Ende des Jahres abgeschlossen sein. Ich musste nun um eine Verlängerung der Frist bis Mitte 2010 ansuchen. Aber auch die Option auf die Grundstücke läuft am 31. Dezember aus", erklärt Blazovich die Misere. Zudem sei ohne Machbarkeitsstudie die Suche nach Investoren unmöglich.
Der Bürgermeister hofft, dass das Projekt bei der nächsten Regierungssitzung behandelt wird: "Im Endausbau sollen 30 Millionen Euro in den Freizeitpark investiert werden. Das müsste auch für das Land interessant sein."
von Tina Blaukovics, Kronen Zeitung
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