Quelle-Pleite
Versandhaus bleibt auf Millionen Artikeln sitzen
Zudem verhandle die Insolvenzverwaltung mit Interessenten über die Lagerbestände. Unter diesen seien auch sogenannte Restpostenhändler, die Waren im großen Stil aufkaufen. "Die sind es aber nicht ausschließlich", betonte Schulz. Ziel sei, die Gespräche bis Ende Dezember zu beenden.
Unklar, wie viel bisher verkauft wurde
Zu Beginn des Ausverkaufs vor einem Monat lagen noch rund 18 Millionen Artikel in den Lagern und Containern. Wie viele davon über das Internet verkauft wurden, könne noch nicht exakt bestimmt werden, sagte Schulz. "Das geht deshalb nicht, weil wir eine bestimmte Retourenquote haben." Denn die Käufer hätten auch die Möglichkeit gehabt, Bestellungen wieder zurückzugeben.
Geschätzt seien aber gut 1,3 Millionen Bestellungen für durchschnittlich je sechs Artikel eingegangen. Das wären insgesamt knapp acht Millionen verkaufte Artikel. "Im Retourenlager in Nürnberg muss geprüft werden, was in das Lager nach Leipzig geht und was an Drittverwerter verkauft werden kann", sagte Schulz.
Ansturm in Österreich - aber wie lange noch?
Noch in den Sternen steht das Ergebnis des Abverkaufs in Österreich, der erst kürzlich begonnen hat. In den ersten Tagen stürmten die Kunden förmlich die Shops und die Internetseite des Unternehmens (siehe Infobox). Genau so wie in Deutschland - wo das Interesse dann aber schlagartig nachließ.
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