Durch das 1999 beschlossene KliP 1 wurden bereits 3,1 Millionen Tonnen vermieden, weshalb man in Vergleich 1990 zu 2020 also insgesamt 4,5 Millionen Jahrestonnen an Treibhausgasen einsparen will, unterstrich in dem Zusammenhang Umweltstadträtin Ulli Sima (SP).
Verwendung erneuerbarer Energie soll verdoppelt werden
Zu den konkreten Maßnahmen in KliP 2 gehört die Erhöhung des Fernwärmeanteils auf 50 Prozent, eine weitere Verschärfung der Grenzwerte im Bereich der thermischen Gebäudesanierung oder auch ein Ausbau des öffentlichen Verkehrs und die Reduzierung des Pkw-Verkehrs. Im Vergleich zu 1990 soll die Energiemenge, die durch erneuerbare Energieträger produziert wird, verdoppelt werden.
Dabei habe Wien bereits jetzt die geringsten CO2-Emissionen pro Kopf österreichweit, betonte Sima: "Während auf Bundesebene die Entwicklung dramatisch ist, Österreich von der Erreichung des Kyoto-Ziels Lichtjahre entfernt ist, hat die Stadt Wien schon 1999 die Weichen in die richtige Richtung gestellt."
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