Made in Austria

Studenten bauen Ladegerät für Wegwerfbatterien

Elektronik
27.11.2009 16:16
Zwei österreichische Studenten haben ein Ladegerät für Alkali-Batterien entwickelt, mit dem diese bis zu 90 Prozent der anfänglichen Kapazität wiederaufgeladen werden können. Tausende Tonnen gefährlicher Abfall könnten damit künftig eingespart werden.
Die beiden angehenden Ingenieure Daniel Petsch und Michael Rumetshofer aus Gaming in Niederösterreich und Weyer in Oberösterreich, hatten die Idee, Einwegbatterien, die normalerweise weggeworfen werden, mehrmals wieder aufzuladen. In über tausend Arbeitsstunden entwickelten die beiden Nachwuchs-Erfinder ein neues mikroprozessorgesteuertes Ladegerät, mit dem mehrmals hintereinander 80 bis 90 Prozent der Anfangsenergie wieder in die Batterie hineingeladen werden können.

"Uns war wichtig, dass der Sondermüllberg der Alt-Batterien verkleinert wird", sagt Daniel Petsch. Auf der anderen Seite könne man mit dem neuen Ladeverfahren jedem Konsumenten ermöglichen, seine jährlichen Batteriekosten zu reduzieren.

Mittlerweile haben Petsch und Rumetshofer das Ladegerät in Kleinserie produziert und erfolgreich am Markt getestet. Im Moment arbeiten die beiden auch an einem neuen Ladeverfahren für Knopfzellen-Batterien. Der Lohn bisher: Auf der Nürnberger Erfindermesse konnten die beiden heuer eine Goldmedaille einheimsen. Jetzt werden Investoren gesucht.

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