Di, 17. Juli 2018

1 Tag nach Abschiebung

24.05.2018 09:32

Mann mit Aufenthaltsverbot attackierte Polizisten

Völlig ausgerastet ist ein Illegaler bei einer Personenkontrolle im Zug an der ungarisch-burgenländischen Grenze. Ohne Vorwarnung prügelte der Tobende auf die Beamten ein - Festnahme! Auch in Haft und vor Gericht sorgte der 57-Jährige dann wieder für Probleme

„Für uns war die Angelegenheit zunächst Routine“, schilderte eine junge Beamtin vor Gericht. Gemeinsam mit ihren Kollegen habe sie Reisende im Zug von Budapest nach Wien an der Grenze kontrolliert. „Doch dieser Herr weigerte sich sofort, uns einen Ausweis zu zeigen. Dann begann er zu schimpfen, und schließlich schlug er wie von Sinnen auf uns ein“, erzählte die Polizistin weiter. Mehrere Ordnungshüter waren nötig, um den Tobenden zu bändigen und festzunehmen. Dabei stellte sich heraus: Mihael P. war erst am Tag zuvor aus Österreich abgeschoben worden!

Auch in der Haft zeigte sich der Rumäne durchaus renitent. So waren sogar die Spezialisten der „Einsatzgruppe“ der Justizwache nötig, um den mehrfach wegen Gewaltdelikten Vorbestraften in den Gerichtssaal zu führen. Dort blieben - absolut unüblich - die Handschellen dann weiter angelegt. Der wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt Angeklagte trug zur Verhandlung selbst nichts bei. Er hüllte sich in Schweigen, warf Richterin und Dolmetscherin lediglich verächtliche Blicke zu. Doch das half ihm nichts: acht Monate Haft.

Kronen Zeitung

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