So, 15. Juli 2018

Geschnappt!

18.05.2018 09:28

Freche Betrügerbande lockte Opfern 18.000 € heraus

Frech und skrupellos gingen ungarische Profibetrüger bei ihren Coups vor. Indem sie Notlagen vortäuschten, brachten sie ihre Opfer dazu, ihnen insgesamt 18.000 Euro zu übergeben. Einige der Geschädigten erstatteten Anzeige. Kriminalisten legten dem Ost-Quartett schließlich das schmutzige Handwerk.

Herzensgute Menschen sind die Burgenländer. Genau das nutzten Kriminelle im Bezirk Güssing aus. Die drei Frauen - 30, 43 und 62 Jahre alt - sowie ihr männlicher Komplize (25) klopften an Haustüren. Wenn die Bewohner ihnen dann öffneten, bekamen sie mitleiderregende Geschichten zu hören. Etwa jene, dass ein Familienmitglied ganz dringend Geld für das Krankenhaus brauche. Es gehe um Leben und Tod! Natürlich werde man alles rasch zurückzahlen. „Die überrumpelten Opfer ließen sich in mehreren Fällen zur Herausgabe von Bargeld bewegen“, schildert Polizeisprecher Jürgen Mayer. Erst später tauchten bei den Geschädigten Zweifel auf, und sie erstatteten Anzeige. Die Güssinger Kriminalisten kamen den vier Ungarn rasch auf die Schliche und ertappten das Quartett auf frischer Tat: Der Mann und eine Frau sitzen in U-Haft, die übrigen wurden angezeigt.

Ebenfalls festgenommen wurde ein Rumäne. Der Mann war in einem aus Ungarn kommenden Zug von Beamten kontrolliert worden. „Es stellte sich heraus, dass ein Aufenthaltsverbot bestand“, so Oberst Helmut Greiner.

Kronen Zeitung

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