Mi, 15. August 2018

Bei Volleyball-Spiel

15.05.2018 13:36

Israels Geheimdienst Mossad wacht über Klagenfurt

Die Sicherheitsvorkehrungen im Sportpark Klagenfurt werden am Samstag beim Damen-Volleyball-Kracher zwischen Österreich und Israel in der Silver League besonders hoch sein. Die Girls aus dem Nahen Osten werden sogar von Geheimdienst-Agenten begleitet.

Der sicherste Ort in Klagenfurt? Sollte am Samstag definitiv der Sportpark in Waidmannsdorf sein. Weil Österreichs Volleyball-Damen dort im Rahmen der Silver League ab 15 Uhr auf Israel treffen, sind die Sicherheitsvorkehrungen extrem hoch. Wie bei Auslands-Länderspielen bei Teams aus Israel üblich, werden die Damen vom Geheimdienst Mossad begleitet. Zum Teil offiziell, aber auch Undercover. „Die Vorkehrungen sind wesentlich höher als sonst“, bestätigt auch Österreichs Sportdirektor Gottfried Rath. „Durch die neuen Unruhen mit dem Iran wurde das verschärft.“

Die Girls aus Israel beziehen in ihrem Hotel gesonderte Räume, haben einen eigenen Bus zur Halle und sind auch im Sportpark abgeschottet: „Ihre Kabine ist direkt neben dem Spielfeld, sie wird vor dem Eintreffen sicher durchsucht.“ Die beiden Herren-Teams von Österreich und Lettland wurden in Umkleiden im ersten Stock verfrachtet. Die israelischen Beschützer sollen zusätzlich auch mit einer speziellen Gesichtserkennungs-Software arbeiten.

Sportlich? Sind die Damen aus Israel die Nummer 23 in Europa, die Österreicherinnen liegen auf Platz 26. Rath: „Sie haben viele eingebürgerte Russinen und Ukrainerinnen, sind wohl der Gruppenfavorit.“ Danach um 17.30 Uhr treffen noch Österreichs Herren auf Lettland.

Marcel Santner
Marcel Santner

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