So, 24. Juni 2018

Motorschaden

22.04.2018 11:27

Jetski-Fahrer musste 20 Stunden auf See ausharren

Eigentlich sollte es eine kurze Tour werden, doch weil auf dem Meer plötzlich der Motor seines Jetskis ausfiel und sich nicht wieder starten ließ, hat ein 33-jähriger Wassersportler in Deutschland fast einen ganzen Tag lang auf offener See ausharren müssen. Der Mann war am Freitag südlich von Sassnitz auf der zu Rügen gehörenden Halbinsel Jasmund in die Ostsee gestochen und nach dem Motorschaden immer weiter hinausgetrieben worden.

Ohne Möglichkeit, auf seine Notlage aufmerksam zu machen, richtete sich der leicht bekleidete Mann darauf ein, die Nacht auf der Ostsee zu verbringen. Seine kalten Füße habe er notdürftig im Motorraum seines Jetskis gewärmt, wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger berichtete. Kräftige Winde hätten den hilflosen Mann in der Nacht immer weiter auf die offene See hinaus geweht.

Erst am Samstagmittag entdeckte die Besatzung eines Schiffes den Wassersportler - rund 20 Kilometer von seinem Startplatz entfernt. Die Bootsleute holten den 33-Jährigen an Bord und versorgten ihn mit heißen Getränken.

Auf seinen Wunsch hin brachten sie den „Schiffbrüchigen“ ganz schnell zurück an Land. Er hatte sich vor allem um seine beiden Hunde gesorgt: Sie warteten in seinem Auto auf ihn.

 krone.at
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