Das Schreiben wirbelt innerhalb der Exekutive viel Staub auf – und löst größte Besorgnis aus. "In dem Geheimpapier wird angekündigt, ab 2010 weitere zehn Polizeidienststellen zuzusperren. Betroffen seien vor allem jene in Grenznähe, was angesichts der steigenden Kriminalität völlig absurd ist. Zudem sind bei 25 Inspektionen Umstrukturierungen vorgesehen", wettert Niessl.
Noch einmal 520 Planstellen weniger?
Er spricht sich klar dagegen aus: "Das würde bedeuten, dass das Burgenland insgesamt 520 Planstellen verliert. Schon jetzt fehlen uns 270 Polizisten." Der SP-Politiker bekräftigt im Gegenzug seine Forderung an Innenministerin Maria Fekter (VP) nach mehr Beamten. "Der Personalabbau geht nur auf Kosten der Sicherheit, die Leidtragenden sind die Bürger", warnt Niessl.
Mit Bundesheer an der Grenze zufrieden
Zumindest der Assistenzeinsatz des Bundesheeres scheint in voller Stärke gesichert. Ganz im Interesse der Bevölkerung: 86 Prozent der Burgenländer befürworten den Grenzdienst der Soldaten - einen ausführlichen Bericht dazu findest du in der Infobox. Niessl: "Trotz seiner Wichtigkeit ist das Heer aber kein Ersatz für weniger Polizei!"
Infobox: Findest du, dass der Assistenzeinsatz verlängert werden muss?
von Karl Grammer, Kronen Zeitung
Symbolbild
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