Jubiläumsjahr

Martini im Zeichen von "50 Jahre Diözese Eisenstadt"

Burgenland
02.11.2009 14:21
Das St.-Martinsfest am 11. November steht im Burgenland ganz im Zeichen des Jubiläums "50 Jahre Diözese Eisenstadt". Am Martinsfest 1960 fand im Eisenstädter Dom die Gründungsfeier der mit päpstlichem Dekret am 15. August 1960 errichteten Diözese statt. Im Jubiläumsjahr sind mehrere Veranstaltungen sowie eine Ausstellung im Diözesanmuseum geplant.

Zum Auftakt der Feierlichkeiten am Mittwoch in einer Woche zelebriert am Vormittag der Apostolische Nuntius in Österreich, Erzbischof Peter Stefan Zurbriggen, gemeinsam mit Bischof Paul Iby einen Festgottesdienst im Dom. Die traditionelle Festakademie, die am Nachmittag im Kulturzentrum stattfindet, widmet sich der Entstehungszeit der Diözese.

Zu Wort kommen dabei etwa der langjährige Generalsekretär der Katholischen Aktion im Burgenland, Hans Aumühlner, Prälat Johann Bauer sowie der Historiker Gerald Schlag und die langjährige Diözesansekretärin der Katholischen Frauenbewegung, Helga Kaiserseder. Im Zuge der Feierlichkeiten wird auch eine vom Bildhauer Paul Mühlbauer gestaltete Wanderstatue des Heiligen Martin gesegnet, die auf ihrer einjährigen Reise in den Dekanaten Station macht.

Ausstellung im Diözesanmuseum
Im Mai 2010 ist eine Ausstellung im Diözesanmuseum in Eisenstadt ebenfalls dem Jubiläumsjahr gewidmet. Am 18. und 19. Mai 2010 kommt es zu einem Treffen der Domkapitel aus der Wiener Kirchenprovinz sowie aus Graz-Seckau, Raab/Györ, Szombathely, Bratislava und Slowenien. Die Diözese und ihre Aufgaben steht auch bei der Pastoraltagung am 5. und 6. Juli kommenden Jahres im Mittelpunkt.

Schönborn kommt zum Abschlussgottesdienst
Beim Diözesantag am 23. Oktober will Bischof Iby zukünftige pastorale Schwerpunkte vorstellen. Seinen Abschluss findet das Jubiläumsjahr mit einem festlichen Gottesdienst am 11. November 2010, zu dem auch Kardinal Christoph Schönborn und Bischöfe der Nachbardiözesen erwartet werden.

Bevor im Burgenland die Diözese Eisenstadt eingerichtet wurde, bestand über mehrere Jahrzehnte eine Apostolische Administratur. Am 18. Mai 1922 wurde Kardinal Friedrich Gustav Piffl zum ersten Apostolischen Administrator des Burgenlandes ernannt. Ihm folgten 1932 Kardinal Theodor Innitzer sowie 1949 der spätere Diözesanbischof von Graz-Seckau, Josef Schoiswohl. Mit Stefan Laszlo stand ab 1954 erstmals ein Burgenländer an der Spitze des Kirchengebietes. Laszlo wurde 1956 zum Titularbischof und am 14. Oktober 1960 schließlich zum ersten Diözesanbischof der neu errichteten Diözese Eisenstadt ernannt.

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