Mo, 25. Juni 2018

Zugskollision

11.04.2018 10:29

2 Arbeiter schwer verletzt: Haben Bremsen versagt?

Bei einer Kollision eines Bauzuges mit einem Regionalzug wurden gestern, Dienstag, - wie  berichtet - vier Menschen verletzt. Sechs Feuerwehren und der Notdienst standen im Einsatz. Wie das Unglück passieren konnte, ist noch immer nicht restlos geklärt. Vermutlich haben die Bremsen des Bauzuges versagt.

Noch ist nicht ganz klar, wie es zu dem Zugsunglück in Kolbnitz kommen konnte. Möglich wäre ein Versagen der Bremsen, doch definitive Hinweise gibt es darauf keine. „Zurzeit ist eine Unfalluntersuchungskommission am Werk. Bis die Ursache aber defintiv feststeht, wird es wohl noch ein paar Tage dauern.“, so ÖBB-Sprecher Christoph Posch zur „Kärntner Krone“.

Vier Menschen teils schwer verletzt
Bei der Kollision zweier Züge am Dienstagnachmittag sind insgesamt vier Menschen verletzt worden: Zwei ÖBB-Arbeiter, die kurz vor dem Aufprall vom Zug sprangen, erlitten Knochenbrüche. Die beiden schwer Verletzten mussten mit dem Hubschrauber geborgen werden, da die Bahnstrecke an der Unfallstelle durch extrem steiles, unwegsames Gelände führt. Sie wurden ins Klinikum Klagenfurt gebracht. Der Lokführer des Personenzuges konnte zwar noch eine Notbremsung einleiten und die sechs mitfahrenden Passagiere warnen, trotzdem zogen sich zwei von ihnen Abschürfungen zu. Sie wurden in das Krankenhaus Spittal eingeliefert.

Feuer entlang der Böschung
Zu allem Überdruss brach während des Unfalles auch noch ein Böschungsbrand aus. Insgesamt standen sechs Feuerwehren im Einsatz, die die Flammen löschten und den Bundesbahnen bei den Bergungsarbeiten der Unfallopfer halfen. Posch: „Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Die Zusammenarbeit hat einwandfrei funktioniert!“

Mehr zum Thema:

Clara Milena Steiner
Clara Milena Steiner

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.