3.000 Unterschriften

Bürgerinitiativen machen gegen S31-Ausbau mobil

Burgenland
31.10.2009 19:06
Die Verlängerung der S31 sorgt weiterhin für Wirbel. Am Montag endet die Einspruchsfrist zum UVP-Verfahren, dann geht es in die nächste Instanz. Der Widerstand hat sich indes ausgeweitet: Knapp 3.000 Unterstützungserklärungen wurden von Gemeinden und Bürgerinitiativen gesammelt.

Seit Jahren schon wird die Verlängerung der S31 diskutiert. Ab kommender Woche, mit Ende der Einspruchsfrist der Anrainer, dreht sich das Rad in dem langwierigen Verfahren ein Stück weiter. Entlastet werden soll durch das Straßenprojekt Schützen am Gebirge, wo tägliche Tausende Autos durchfahren.

Angst vor Verkehrslawine
Andernorts wird jedoch vehement gegen die Umsetzung angekämpft. Die Angst der Bevölkerung, dass der als Umfahrung titulierte Ausbau der Schnellstraße eine massive Verkehrslawine mit sich bringen könnte, ist groß. „Zudem wäre damit ein erster Schritt für einen Lückenschluss durch das Naturschutzgebiet in Richtung Neusiedl getan“, meint Roland Pachler vom Verein „Pro Region Neusiedler See“.

Das wurde zwar vom Land bereits dezidiert ausgeschlossen – beschwichtigt werden konnten die Gegner damit aber nicht. Genau so wenig wie mit der Zusage, in Oslip doch keine Vollanschlussstelle zu errichten. Das Credo: „Wir kämpfen bis zum Umfallen!“

von Tina Blaukovics, Kronen Zeitung

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