28.10.2009 10:38 |

Wahnsinns-Fahrt

Ungar flüchtet mit 150 km/h vor Polizeikontrolle

Die Polizei hat nach einer filmreifen Verfolgungsjagd bis nach Ungarn einen mutmaßlichen Einbrecher gestellt. Der Verdächtige raste mit 150 km/h sogar durch Ortsgebiet und verletzte einen Radfahrer, ehe die gefährliche Flucht nach rund 40 Minuten gestoppt werden konnte.

Dabei wollten die beiden Polizeistreifen auf der A4 in Nickelsdorf lediglich eine Routinekontrolle an einem Kleintransporter vornehmen. Als sich eines der Polizeiautos vor den Fiat Ducato setzte, scherte der Fahrer aus und raste Richtung Grenze davon. Die Polizei ließ sich aber nicht abschütteln. Dank eines Abkommens konnten die burgenländischen Beamten die Verfolgungsjagd auch auf ungarischem Gebiet fortsetzen.

Halsbrecherische Flucht
Der 27-jährige Ungar flüchtete ohne Rücksicht auf Verluste, missachtete rote Ampeln und fuhr auch auf dem Fahrstreifen des Gegenverkehrs. Im Ortsgebiet von Abda touchierte er einen Radfahrer, der stürzte und sich verletzte. Da der Mann von Passanten versorgt wurde, setzte die Polizei die Verfolgung fort.

Amtsbekannter Verdächtiger
Inzwischen nahm auch die ungarische Polizei die Verfolgung auf. Nachdem der mutmaßliche Einbrecher eine Straßensperre durchbrochen hatte, war bei einer weiteren Sperre in Györ Endstation. Im Laderaum des Wagens wurden ein Aluminiumseil und ein loses Kupferkabel gefunden, das aus einem Einbruch in Österreich stammen dürfte. Der Verdächtige ist kein Unbekannter - er war bereits im Juli in Nickelsdorf wegen Einbruchs angezeigt worden.

Symbolbild

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