Di, 18. September 2018

Schüler verletzt

14.03.2018 21:08

Bewaffneter US-Lehrer gibt aus Versehen Schuss ab

Ein bewaffneter Lehrer in den USA hat versehentlich einen Schuss abgefeuert und mindestens einen Schüler leicht verletzt. Wie die Polizei am Mittwochabend mitteilte, ereignete sich der Vorfall während eines Kurses zum sicheren Umgang mit Schusswaffen an einer Oberschule im kalifornischen Seaside nahe Monterey. Die Kugel schlug in der Decke ein.

Nach Angaben einer Polizeisprecherin wurde ein Schüler durch herabstürzenden Schutt verletzt, örtliche Medien berichteten von drei Leichtverletzten. In der durch das Schulmassaker am Valentinstag in Parkland im Bundesstaat Florida angefachten Debatte um die Schulsicherheit und die Waffengesetze plädiert US-Präsident Donald Trump dafür, einen Teil der Lehrerschaft mit Schusswaffen auszurüsten.

Lehrer vorläufig beurlaubt
Der Lehrer an der Seaside High School in Kalifornien hatte den Polizeiangaben zufolge den Lauf seiner halb automatischen Pistole nach oben gerichtet, als der Schuss losging. Der Lehrer ist auch Reservepolizist. An der Schule sei nach dem Vorfall keine Panik ausgebrochen, der Unterricht sei weitergegangen. Der Lehrer sei vorläufig beurlaubt worden.

US-weite Proteste gegen laxe Waffengesetze
Landesweit demonstrierten am Mittwoch Schüler in den USA mit Schweigeminuten und auf Versammlungen gegen die laxen Waffengesetze und grassierende Schusswaffengewalt. Die aktuelle Kampagne war durch Überlebende des Parkland-Massakers angestoßen worden. Ein ehemaliger Mitschüler hatte mit einem Schnellfeuergewehr 17 Menschen getötet und 17 weitere verletzt.

 krone.at
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