Mo, 20. August 2018

Experten besorgt

14.03.2018 08:31

Klimawandel gefährdet bis zu 50 Prozent der Arten

Die Erderwärmung wird zu einer ernsthaften Gefahr für die Artenvielfalt in besonders schützenswerten Erdregionen: In artenreichen Gebieten wie dem Amazonas oder Madagaskar seien bis zum Jahr 2080 25 bis 50 Prozent der Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht, heißt es in einer am Mittwoch in der Zeitschrift „Climatic Change“ veröffentlichten Studie.

Demnach wären bei einer Erderwärmung um 4,5 Grad gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter 48 Prozent der Arten vom Aussterben bedroht. Immer noch halb so groß wäre das Risiko, wenn der durchschnittliche Temperaturanstieg auf zwei Grad begrenzt würde, wie es im Pariser Klimaschutzabkommen vereinbart worden ist.

Bedingungen für 80.000 Arten untersucht
Die Studie gab die Organisation WWF bei der East Anglia Universität in Großbritannien und der James-Cook-Universität in Australien in Auftrag. Die Wissenschaftler untersuchten die klimatischen Bedingungen für 80.000 Arten in 33 sowohl einzigartigen wie artenreichen Gebieten wie dem Amazonas, der Wüste von Namibia, dem Himalaya, dem Baikalsee und dem Süden Chiles.

Auf der ganzen Welt könnten Tiere wie Afrikanische Elefanten oder Große Pandas regional verschwinden, genau wie Zehntausende Pflanzen, Insekten und kleinere Lebewesen, die die Grundlage des Lebens auf der Erde bildeten, sagte Christoph Heinrich, Vorstand für Naturschutz beim WWF Deutschland. Der WWF bekräftigte seine Forderung an die deutsche Bundesregierung, aus Kohle, Öl und später Erdgas auszusteigen, denn diese seien die Haupttreiber des Klimawandels.

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