Bei dem Thema dreht es sich nicht ausschließlich um Menschen, die wegen einer Behinderung im Rollstuhl sitzen. Auch ältere Menschen, Familien mit Kleinkindern, Seh- oder Hörbehinderte suchen ihre Urlaubsziele nach bestimmten Kriterien aus.
Auf Barrierefreiheit als Trend setzen
"Die Reiselust bei diesen Menschen ist genauso groß wie bei Menschen ohne Behinderung", sagte Organisator Georg Unterrainer. Regionen, die wie das fränkische Seenland in Deutschland auf Barrierefreiheit gesetzt hätten, könnten im Tourismus Wachstumszahlen im zweistelligen Bereich vorweisen, so Unterrainer.
Als eine Modellregion gilt auch Südtirol: "Dort kommt man barrierefrei auf einen Berg", erklärte Unterrainer. Österreich sei bei dem Thema im europäischen Vergleich eher am unteren Ende zu finden, als Vorreiter gelten Spanien und die angelsächsischen Länder. "Wenn man in barrierefreien Tourismus investiert, kommt es auch der eigenen Bevölkerung zu gute", meinte Unterrainer.
Symbolbild
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.