Jahrelange Tortur
Inzest-Fall erschüttert Argentinien
Zwölf Jahre lang sei sie vergewaltigt worden, sieben Kinder habe ihr Vater mit ihr gezeugt: zwei heute zwölf und 15 Jahre alte Mädchen sowie fünf Buben im Alter von einem Monat bis neun Jahren, sagte die 29-Jährige.
Auch Inzest-Kinder missbraucht
Dass ihre zwei Töchter und einer ihrer Söhne jahrelang von ihrem Vater missbraucht worden seien, kam demnach erst ans Licht, als die Frau zur Polizei gegangen war und auch ihren Töchtern von ihrem Schicksal erzählte.
Die Familie lebt in ärmlichen Verhältnissen in dem 7.900-Einwohner-Dorf Itati, 74 Kilometer von der Provinzhauptstadt Corrientes entfernt. Auch die beiden anderen Töchter des Mannes wurden den Angaben zufolge jahrelang vergewaltigt. Insgesamt hat der 74-Jährige 14 Enkelkinder.
Parallelen zum "Monster von Mendoza"
Erst im Mai war in Argentinien der Fall eines Inzest-Vaters bekanntgeworden. Der von den Medien "Monster von Mendoza" genannte Täter wurde unter dem Verdacht festgenommen, seine Tochter rund zwanzig Jahre lang missbraucht und sieben Kinder mit ihr gezeugt zu haben.
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