Aufseiten der Jäger
Kanadischer Premier verzehrte Robben-Rippchen
Harper erklärte, die Standards bei der Robbenjagd seien höher als in vielen anderen Bereichen von Viehzucht und Schlachtgewerbe. Aus Harpers Stab verlautete, es sei das erste Mal gewesen, dass der Regierungschef Robbenfleisch probiert habe.
Gouverneurin sorgte für Aufsehen
Erst im Mai hatte Generalgouverneurin Michaelle Jean, die Vertreterin von Königin Elizabeth II. in Kanada, in einer schlagzeilenträchtigen Aktion das rohe Herz eines geschlachteten Seehunds verzehrt und für gut befunden. Zugleich verteidigte sie die von Tierschützern kritisierte Robbenjagd als uralte Tradition, die nicht grausam sei.
In der EU gilt ab 2010 ein weitreichendes Handelsverbot für Robbenfelle und andere Produkte, die aus den Tieren gewonnen werden. Zugelassen wird der Handel allerdings noch in geringem Umfang für Produkte aus Robben, die von den Inuit im arktischen Norden Kanadas sowie in Grönland und Schweden erlegt wurden.
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