"Die Prämie gilt nicht für alle Sachbeschädigungen, die im Laufe des Jahres in Oberpullendorf passieren", stellte der Bürgermeister klar. "Mir geht es auch nicht darum, dass sich die Leute gegenseitig verunglimpfen. Die Leute sollen einfach nicht wegschauen, sondern Zivilcourage zeigen und melden, wenn sie etwas sehen", so Geißler.
Auch beim Friedhof müssten alle sechs bis acht Wochen "Sprayereien" übermalt werden. Im Laufe eines Jahres, wenn man es hochrechnet, auch mit den Arbeitsstunden, seien es "einige tausend Euro an Schaden", meinte Geißler. Es wurden auch schon Täter geschnappt. Im Rahmen einer Diversion verrichteten sie dann Dienst bei der Gemeinde.
Wenige Vandalenakte in Eisenstadt
In Eisenstadt sei keine Steigerung der Vandalenakte zu beobachten, so Maximilian Schulyok, Sprecher von Bürgermeisterin Andrea Fraunschiel (ÖVP). Einzig bei einem Kreisverkehr wurden fünf Notenschlüssel, die an dieser Stelle im Haydn-Jahr zur Verzierung dienen, beschädigt. "Wir haben keine Banden von Randalierern bei uns", so Schulyok.
Oberwart hat zu kämpfen
In Oberwart hätte man schon mit Vandalismus zu kämpfen, in den vergangenen zwei bis drei Monaten sei es aber "sehr ruhig", so Roland Poiger von der örtlichen Bauabteilung. Nach einem Wochenende seien schon einmal "Mistkübel übergedreht" oder "Überbleibsel von Kofferraum-Partys" auf der Straße gelandet. Auch in Oberwart werden überführte Täter zu gemeinnütziger Arbeit herangezogen.
Symbolbild
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