Österreichweit werden eine Million Menschen durch Hausbrunnen versorgt, im Burgenland sind es nur wenige. Hier hängen 98 Prozent der Häuser an öffentlichen Leitungen.
„Das hängt damit zusammen, dass bei uns Haufensiedlungen vorherrschen, in Niederösterreich und der Steiermark sind es vielfach Streusiedlungen“, so ein Experte. In Haufendörfern sei es einfacher, ein öffentliches Leitungsnetz zu bauen.
Brunnen als Absicherung
Herbert Szinovatz von der Gewässeraufsicht: „Wenn jemand an das öffentliche Netz angeschlossen wird, heißt das nicht, dass sein Brunnen zugeschüttet wird. Denn das Wasser kann durchaus zum Gießen des Gartens verwendet werden. Für viele ist der Brunnen eine Absicherung, sollte es zur akuten Wasserknappheit kommen.“
Regelmäßige Kontrollen ratsam
Familien im Burgenland, die durch einen Hausbrunnen versorgt werden, seien jedenfalls gut beraten, das Wasser regelmäßig kontrollieren zu lassen, raten die Fachleute der Landesregierung in Eisenstadt.
von Harold Pearson, Kronen Zeitung
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