Das Mädchen - es war laut Exekutive geistig nicht seinem Alter entsprechend entwickelt und litt unter epileptischen Anfällen - machte mit seinen Eltern Urlaub im Burgenland. Als ihre Angehörigen die 16-Jährige gegen 17.00 Uhr weder im Wasser noch in der Badeanlage entdecken konnten, alarmierten sie die Polizei.
Großangelegte Suche eingeleitet
Die Polizei startete eine Suchaktion, an der neben zwölf Beamten auch Diensthunde sowie zwei Helikopter beteiligt waren. Auch Suchscheinwerfer und Wärmebildkameras wurden eingesetzt. 13 Feuerwehrleute aus St. Andrä waren mit Motorbooten im Einsatz.
Fremdverschulden ausgeschlossen
Gegen 3 Uhr nachts war die Suche am Samstag ergebnislos eingestellt worden. Bei Tagesanbruch wurde der Einsatz fortgesetzt. Um 07.35 Uhr fanden Feuerwehrmänner das Mädchen schließlich etwa 15 Meter vom Ufer entfernt im 70 bis 80 Zentimeter tiefen Wasser. Bei der am Sonntagnachmittag durchgeführten Obduktion wurden keine Hinweise auf ein Fremdverschulden festgestellt, hieß es von der Exekutive.
Erst vergangenen Dienstag war ein Surfer aus Oberösterreich auf dem Neusiedler See ertrunken – und zuvor starb ein Wiener (61) bei einer Elektroboot-Tour.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.