Ein Jahr lang soll der Fußballer Süchtige aus dem Südburgenland und Niederösterreich mit Drogen versorgt haben. Drei seiner „Kunden“ – sie wurden bei einer Fahrzeugkontrolle in Stockerau ertappt – sagten nun am Landesgericht gegen den Nigerianer aus.
Mehr als 160 Gramm Heroin und Kokain soll der Angeklagte an sie weiterverkauft haben. Doch davon will der Beschuldigte nichts wissen. „Einen der Männer kenne ich überhaupt nicht“, behauptete der Dealer. Und: Er habe höchstens 90 Gramm „Stoff“ abgegeben.
Junge Mutter gesucht
Doch die Rechnung geht nicht auf. „Laut Protokoll der Polizei hat eine ihrer Abnehmerinnen ausgesagt, alleine schon 100 Gramm Heroin gekauft zu haben“, hielt ihm Richter Karl Mitterhöfer vor. Die junge Mutter aus dem Bezirk Oberwart war jedoch nicht vor Gericht erschienen. Jetzt soll sie ausfindig gemacht werden, um ihre Aussage zu wiederholen. Prozess vertagt!
von Tina Blaukovics, Kronen Zeitung
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