Tipp 1 – Sicher aufbewahren
Verwahre deine Bankomatkarte immer am gleichen Ort. So merkst du gleich, wenn sie abhanden kommt. Du solltest die Karte niemals lose in der Hosentasche oder Handtasche mit dir tragen, da so die Möglichkeit eines Diebstahls größer wird und auch die Wahrscheinlichkeit der Beschädigung der Karte steigt. Und auch das kann bei Nachbestellung durch deine Bank teuer werden.
Tipp 2 – Vorsichtiger Umgang mit dem PIN
Es sollte selbstverständlich sein, dennoch sei an dieser Stelle noch einmal erwähnt, dass schriftliche Aufzeichnungen über den PIN gefährlich werden können. Keinesfalls sollte der PIN gemeinsam mit der Karte in der Geldbörse verwahrt werden, aber auch zu Hause solltest du den Code, wenn überhaupt, nur in verschlüsselter Form notieren: beispielsweise als Teil einer Rechnung oder im Handy als Teil einer Telefonnummer unter falschem Namen gespeichert.
Tipp 3 – Richtige Codeeingabe
Achte bei der Behebung oder Bezahlung darauf, dass niemand unmittelbar oder schräg hinter dir steht und schirme die Codeeingabe mit der Hand oder der Geldbörse ab. Den Tastenweg für den Code merkt man sich meist nach einigen Behebungen und muss nicht mehr aktiv auf das Ziffernfeld schauen. Steht jemand sehr dicht hinter dir, dann bitte ihn darum, etwas zur Seite zu gehen.
Tipp 4 – Auf Manipulationen achten
Bevor du ein Gerät benutzt, wirf einen Kontrollblick auf den Kartenschlitz, ob dir etwas Verdächtiges daran auffällt. Meist leuchten grüne Kontrollleuchten über den Einführschlitzen. Bei manipulierten Bankomaten ist eine Vorrichtung vor das eigentliche Gerät montiert. Behebe daher, soweit möglich, nur bei vertrauten Geräten, bei denen dir Veränderungen auffallen würden.
Tipp 5 – Limits nutzen
Lasse dich von deiner Bank über Behebungslimits informieren und auch über eventuelle Einkaufsrahmen, damit du über den Maximalschaden im Fall des Falles Bescheid weißt. Je geringer deine Limits, desto geringer der Schaden – denn bei Diebstahl trägt der Karteninhaber bis zur Einleitung und Wirksamkeit der Sperre die möglichen Schäden. Du solltest daher trotz Anfallen einer Sperrgebühr (meist etwa 40 Euro) so schnell wie möglich die Karte aus dem Verkehr ziehen lassen. Die Sperrnotrufnummern sind auf jedem Bankomaten vermerkt.
Tipp 6 – Bei Fragen: melden!
Bist du dir nicht sicher, ob bei einer Behebung alles geklappt hat, weil der Bankomat während der Buchung den Vorgang abgebrochen hat, dann solltest du dies bei deiner Bank melden und klären. Wird die Karte während der Buchung eingezogen, dann solltest du auch das bei deiner Bank melden. In der Regel ist es nicht erforderlich, die Karte deshalb sperren zu lassen, außer dir fällt am Gerät eine Manipulation auf. Achtung: Wenn du die Karte oder das Bargeld zu lange stecken lässt, weil du vielleicht gerade telefonierst, dann wird bei Bankomaten beides eingezogen, bei Geldausgabeautomaten nur die Karte und du musst dich mit deiner Bank in Verbindung setzen. Notiere dir auf jeden Fall Uhrzeit und die Nummer des Geräts, damit aufgrund der Aufzeichnungen des Bankomaten der Fall geklärt werden kann. Wenn du es vermeiden kannst, solltest du daher nicht außerhalb der Öffnungszeiten der Bank oder am Wochenende bei Fremdbanken beheben.
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