Das vorrangige Ziel sei es nun, die VP-Blockade beim Postmarktgesetz zu beenden. Nur dann könnten weitere Schließungen im Burgenland verhindert werden.
"Schmerzgrenze" ist längst überschritten
"Das Burgenland hat seit dem Jahr 2000 die Hälfte aller Postämter verloren, damit ist die Schmerzgrenze längst überschritten", so Illedits. Die konkreten Forderungen der SPÖ: keine weiteren Schließungen, eine flächendeckende Versorgung und die Installierung von Postpartnern müssen mit einer Standortgarantie von der Post AG verbunden sein.
"Außerdem verlangen wir ein Vetorecht der Bürger, wenn wieder eine Filiale zugesperrt werden soll, sowie einen Branchen-Kollektivvertrag, um jedes Lohndumping zu unterbinden", sagt der SP-Klubchef. Das neue Postmarktgesetz würde all diese Forderungen erfüllen. Deshalb sei jede Unterschrift wichtig.
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