Mit einem leeren Ford Transit machten sich zwei Rumänen zur Diebstour nach Deutschland auf. Der Schwager des Lenkers folgte in einem Pkw als Aufpasser. Nach einem Einbruch in ein Firmenlager gerieten die Kriminellen mit ihrem Transporter voll Beute erstmals in Stuttgart ins Visier der Polizei. Baumaschinen, Kompressor und Gartengeräte, die bereits als gestohlen gemeldet worden waren, stellten die Beamten sicher. Die Täter im Alter von 32 und 33 Jahren durften aber weiterfahren.
Mit restlicher Beute im Burgenland gestoppt
Auf der A4 bei Nickelsdorf wurde das Trio erneut gestoppt und kontrolliert. Erst die Ermittlungen der burgenländischen Fahnder ergaben, dass auch der Rest der Fracht von demselben Einbruch stammt. Zwölf Autoreifen-Sets, Winkelschleifer und Hochdruckreiniger wurden der Hehlerbande abgenommen. Die Männer wurden angezeigt, doch auch diesmal konnten die Kriminellen ihre Heimfahrt fortsetzen. Allerdings so, wie sie gekommen waren - mit völlig leerem Transporter.
Buntmetalldiebe geschnappt
Erfolgreich verlief auch eine Polizeikontrolle in der Nacht auf Montag auf der A4 im Gemeindegebiet von Nickelsdorf (Bezirk Neusiedl/See). Hier gingen den Beamten fünf Buntmetalldiebe ins Netz. Die Männer aus Ungarn hatten im Laderaum ihres Kleintransporters mehrere Drahtseilrollen verstaut, für die sei keine Belege vorweisen konnten. Bei der Einvernahme stellte sich heraus, dass die Aluminiumdrähte aus einem Container in Tulln (Niederösterreich) gestohlen wurden. Die Männer wollten das Diebesgut dann nach Ungarn bringen, um es dort - wie mehrere gefundene Rechnungen vermuten lassen - gewinnbringend zu verkaufen. Die fünf Ungarn im Alter von 24 bis 38 Jahren wurden auf freiem Fuß angezeigt.
von Karl Grammer (Kronen Zeitung) und krone.at
Symbolbild
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