Kurz vor G-8-Gipfel
Erneut starkes Beben in L’Aquila
Berlusconi versicherte, dass bis September kein Obdachloser mehr in Zeltlagern übernachten wird. Alle Menschen, die bei dem Erdbeben im April, das 294 Todesopfer forderte, ihre Wohnung verloren haben, sollen bis Ende des Sommers in Holzhütten untergebracht werden. "Die Stimmung in den Zeltlagern ist gut, die Leute wissen, dass sie bald eine neue Wohnung haben werden. Der Wiederaufbau der Gegend schreitet zügiger voran als ursprünglich geplant", erklärte der Premierminister.
Bank-Vereinigung macht zwei Milliarden Euro locker
Die Regierung werde auch an die erheblichen Kunstschätze der Gegend denken. Wegen des Erdbebens seien 500 Kirchen beschädigt worden. "Wir werden alle wieder aufbauen", versicherte Berlusconi. Die Bank-Vereinigung ABI gab am Freitag bekannt, dass sie zwei Milliarden Euro zum Wiederaufbau der Region zur Verfügung stellen wird. Bis Jahresende werden 70 Prozent aller vom Beben beschädigten Gebäude wieder bewohnbar sein.
Berlusconi verlegte G-8-Gipfel: "Akt der Solidarität"'
Berlusconi hatte nach dem folgenschweren Erdbeben vom 6. April den G-8-Gipfel kurzerhand von der traumhaft schön gelegenen Insel La Maddalena vor Sardinien nach L'Aquila verlegt. Ein "Akt der Solidarität" mit den Abruzzen. Das spare viele Millionen, die in diese geschundene Region fließen sollen, argumentierte er. Doch mit den zahlreichen Nachbeben kann dies ein schwankender Gipfel werden.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.