So lockte etwa Haydns "Schöpfung" an seinem 200. Todestag, dem 31. Mai, über 1.200 Besucher an. Die Ausstellung "Phänomen Haydn" haben bis 28. Juni etwa 47.500 Menschen besucht, so Ausstellungsleiter Wolfgang Kuzmits. Bei den Konzerten habe man etwa 19.000 Besucher gezählt, erklärte Walter Reicher, Intendant der Haydn-Festspiele Eisenstadt. 50 Prozent der Besucher kamen aus Österreich, zehn bis 15 Prozent aus Deutschland und Ungarn, die restlichen Gäste reisten zum Großteil aus Amerika und Japan an.
Nächtigungsplus
Bei den Führungen in Eisenstadt erfreuten sich etwa die Wanderungen am Haydn-Pfad und die Nachtwächterwanderungen besonderer Beliebtheit, betonte Bürgermeisterin Andrea Fraunschiel (ÖVP). Zu dem 40-prozentigen Nächtigungsplus in der Landeshauptstadt hätte unter anderem die Orchideenschau mit rund 9.500 Besuchern beigetragen.
Burgenland steht weiter im Zeichen Haydns
Für die zweite Hälfte des Jubiläumsjahres seien in Eisenstadt Konzerte im Orgelbauer-Haus und Ausstellungen im Leopoldinentempel geplant. Außerdem gibt es im Schloss Kobersdorf die Uraufführung des Stückes "Der Kopf des Joseph Haydn" zu sehen. Beim Festivalsommer J:Opera Jennersdorf steht die Haydn-Oper "Die Welt auf dem Mond" auf dem Programm. Die Haydn-Ausstellungen sind auch in der zweiten Jahreshälfte geöffnet.
Medienrummel
Auch an der Medienwelt ist die erste Hälfte des Haydn-Jahres nicht spurlos vorbeigegangen. Die Veranstalter zählten insgesamt rund 4.500 Berichte von ungefähr 660 Medien. Man pflege den Kontakt zu etwa 800 Journalisten, erklärte Franz Patay, Geschäftsführer der Joseph-Haydn-Burgenland-GmbH. Insgesamt waren 207 Journalisten aus 27 Ländern bei Presseaufenthalten in Wien und Eisenstadt.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.