"Stall" ausgehoben
Hollywood zittert vor “singender” Callgirl-Chefin
Die 71 käuflichen Damen aus dem "Stall" der 31-jährigen Michelle Braun (im Bild abgelichtet von der New Yorker Polizei) sollen der drallen Blondine ein Vermögen von rund zehn Millionen Dollar beschert haben, das sie allerdings brav versteuerte. 1.000 Euro zahlten Interessenten schon für einen Blick auf die Website der Agentur, die offiziell "Begleiterinnen" vermittelte. Braun habe nach dem Auffliegen der ähnlich operierenden Callgirl-Agentur der Ex-Prostituierten Heidi Fleiss ein Vakuum gefüllt, so die US-Behörden.
Auf die Spur der Kalifornierin, die sich als It-Girl einen Namen gemacht hatte, kamen die FBI-Fahnder durch ein Interview, das Braun vor zwei Jahren dem "Rolling Stone" gab. Darin erzählte sie, wie sie "hübsche Girls" mit "reichen Typen" bekanntmache. Zu den männlichen Kunden sollen unter anderem die Schauspieler Mickey Rourke und Charlie Sheen, hochrangige US-Politiker sowie bekannte Wirtschaftsbosse aus aller Welt gezählt haben. Aber auch ein verdeckter Ermittler gab sich bei Braun als reicher Typ aus - und sie tappte prompt in die Falle der amerikanischen Bundespolizei.
300.000 Dollar, 6 Monate daheim - und ein Lied
Doch die 31-jährige Mutter zweier Kinder dürfte glimpflich davon kommen. Sie soll US-Berichten zufolge einen Deal mit dem Staatsanwalt ausgehandelt haben. 300.000 Dollar Strafe, sechs Monate Hausarrest und - für ihre Kunden das Schlimmste - "volle Kooperation mit den Behörden" wurden Braun aufgebrummt. Während die Edelprostituierte "singt", zittert in Hollywood die Prominenz...
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