Eine Forderung des Vereins richtet sich darauf, die Verlängerung der S31 von Eisenstadt nach Schützen am Gebirge wieder aus dem Generalverkehrsplan herauszunehmen.
Die geplante Führung der S31 und der Anschlussstelle Oslip in zehn Metern Höhe bringe für die Gemeinde eine enorme Verschlechterung der Lebensqualität, so der Osliper Bürgermeister Johann Schumich (ÖVP). Durch die Anschlussstelle befürchte man einen immensen Anstieg des Durchzugsverkehrs als Folge der Öffnung des Grenzübertrittes bei St. Margarethen für Pkws.
"Lückenschluss zwischen A3 und A4" befürchtet
In Purbach habe sich bei einer Volksbefragung 2001 eine große Mehrheit gegen eine kleinräumige Umfahrung ausgesprochen, erklärte Bürgermeister Richard Hermann (ÖVP). Die Weiterführung der S31 bis vor Donnerskirchen sei seiner Meinung nach "der erste Schritt für einen Lückenschluss zwischen A3 und A4".
Als nächsten Schritt will die Initiative, die nach eigenen Angaben auch von Verbänden und NGO's unterstützt wird, sich um Gesprächstermine bei Landeshauptmann Hans Niessl und Landesrat Helmut Bieler (beide SPÖ) bemühen. Außerdem will man Kontakt mit Infrastrukturministerin Doris Bures (SPÖ) aufnehmen. Auch Informationsveranstaltungen in den Gemeinden an der B50 seien geplant.
Symbolbild
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.