Erstmals sei eine Grasski-WM an das Burgenland vergeben worden, so Niessl. Der Verein in Rettenbach zeichne sich durch großen Idealismus aus und habe eine Grasskianlage errichtete, die internationalen Ansprüchen entspreche. Die sportlichen Aktivitäten im Rahmen der Grasski-WM wolle man auch für den Tourismus nutzen, um international auf sich aufmerksam zu machen, so Niessl.
"Größte Veranstaltung, die es jemals gegeben hat"
"Wir sind sicher, dass es eine tolle Weltmeisterschaft wird", erklärte ÖSV-Präsident Schröcksnadel. Im ÖSV sei der burgenländische Skiverband jener, der für Grasski stehe. Für den Burgenländischen Skiverband (BSV) sei die WM "die größte Veranstaltung, die es jemals gegeben hat", so BSV-Präsident Uli Prokop.
Das Organisationskomitee arbeite mittlerweile das dritte Jahr durch. "Das Tempo wird natürlich jetzt in allen Bereichen gewaltig erhöht. Aber ich denke, wir sind im Plan und werden sicher eine großartige Weltmeisterschaft abliefern", meinte Gschwandtner.
Auch in Bezug auf das sportliche Abschneiden des österreichischen Teams herrscht Zuversicht: Auf jeden Fall sei eine Medaille das Ziel - noch dazu vor heimischem Publikum, so Michael Stocker, im Vorjahr Sieger der Vor-WM in Rettenbach und Zweiter im Gesamtweltcup.
Österreichisches Team optimistisch
Eine Medaille im eigenen Land zu erreichen, wäre schon toll, meinte auch Ingrid Hirschhofer. Sie ist mit 22 WM-Titel und sieben Gesamtweltcupsiegen die erfolgreichste Grasskifahrerin. Die Strecke in Rettenbach sei technisch anspruchsvoll und liege ihr sehr. Auch Hirschhofer siegte bei der Vor-WM 2008. Die Strecke sei "maßgeschneidert" für das österreichische Team: "Wir werden unser Bestes geben." Peter Paukovits, der verletzungsbedingt in der vergangenen Saison ausfiel, hat mittlerweile wieder einige Trainings absolviert. "Es wird sich hoffentlich ausgehen bis zur WM", zeigte er sich optimistisch.
5.000 Zuschauer erwartet
Die Kosten für die Durchführung der Rennveranstaltung bezifferte Gschwandtner mit rund 125.000 Euro. Die Kosten für die Infrastruktur, etwa eine Streckenverlängerung, eine Wasserversorgungsanlage und die neue Stromverkabelung, machten dagegen "ein Mehrfaches" aus. Die Veranstalter rechnen mit rund 5.000 Zuschauern, mit allem, was darüber hinaus gehe, sei man hoch zufrieden.
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