Jörg Freunschlag (Bild) bekam von den Kärntner Wählern "nur" 2.960 Vorzugsstimmen - das reicht wohl nicht, um den BZÖ-Spitzenkandidaten Ewald Stadler auf der orangen Liste auszubremsen.
Freunschlag bei Stadler-Verzicht bereit
Doch verzichtet Stadler, wie angekündigt, auf ein "geschenktes" Mandat, würde die Wahl auf Freunschlag fallen. Dieser ist ebenso ein Gegner des Lissabon-Vertrags, gesteht aber zögernd: „Wenn Stadler es nicht macht, mache ich es.“
Profitiert Pirker von Wahlarithmetik?
ÖVP-Kandidaten Hubert Pirker könnte die Wahlarithmetik zum Sprung nach Brüssel verhelfen. Denn sollte eines der (möglichen) zusätzlichen EU-Mandate Österreichs an die Schwarzen wandern, ist Hubert Pirker als Listensiebenter der große Gewinner.
Köstinger erhielt die meisten Kreuzerln
Bei den Vorzugsstimmen gab es in Kärnten einen Doppelsieg für die ÖVP: Elisabeth Köstinger wurde 3.971 Mal auf den Wahlzettel geschrieben, gefolgt von Othmar Karas mit 3.014 Vorzugsstimmen. Dahinter landeten Freunschlag und Stadler.
Hubert Pirker von der ÖVP konnte 1.516 Stimmen für sich gewinnen, Hans Peter Martin landete auf Platz sechs (1.433 Vorzugsstimmen).
von Fritz Kimeswenger (Kärntner Krone) und kaerntnerkrone.at
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