Böses Erwachen

1.650 Euro für zwei Hasenfelldecken bezahlt

Burgenland
25.05.2009 09:43
Ein böses Erwachen hat es für einen Pensionisten aus dem Südburgenland gesetzt. An der Haustüre unterschrieb der Mann einen Vertrag über den Kauf von teuren Hasenfelldecken. 200 Euro drückte er dem Vertreter aus der Steiermark gleich in die Hand, 1.450 sollte er nach Erhalt der Ware bezahlen.

"Das sind ja umgerechnet 22.700 Schilling", jammert der betagte Mann. Erst nachdem der Unternehmer wieder weg war, war dem Konsumenten die Tragweite seines Kaufes bewusst geworden. Sofort versuchte er vom Vertrag zurückzutreten, jedoch ohne Erfolg. "Sie nehmen statt zwei Decken nur eine", war das "Kulanzangebot" des Vertreters. 

Erst vor wenigen Wochen war der Steirer unangenehm aufgefallen, als er einer Pensionistin Gesundheitspflaster um 349 Euro aufgeschwatzt hatte. Auch damals schritt die Arbeiterkammer ein und hatte Erfolg. "Wir haben in dem jüngsten Fall den Unternehmer aufgefordert, den Kaufrücktritt zu akzeptieren und auch die Anzahlung zu retournieren", so Eva Schreiber von der Arbeiterkammer.

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