Minus zehn Prozent

Auch die Stadt Villach muss jetzt sparen

Kärnten
30.04.2009 18:59
Die Wirtschaftskrise geht auch an Villach nicht wirkungslos vorbei. Wie in Klagenfurt wird heuer auch in der Draustadt der Sparstift angesetzt. Jeder Referent wurde von Bürgermeister Helmut Manzenreiter aufgefordert, in seinem Ressort zehn Prozent einzusparen. Und dennoch: Die neue Therme Warmbad wird gebaut.

Bei Projekten, die Arbeitsplätze sichern oder gar neue Jobs schaffen, soll nicht gespart werden. "Daher wird die neue Therme Warmbad wie geplant ab November gebaut werden", so Finanzreferent Helmut Manzenreiter. Kostenpunkt: 35 Millionen Euro.

Eine Investition, die sich Villach eigentlich locker leisten können müsste. Denn allein aus den Veranlagungen der 87 Millionen aus dem Verkauf der Kelag-Anteile kassiert die Draustadt jährlich fünf Prozent an Erträgen. Und 2008 wurde das Budget auch mit einem Plus von zwei Millionen abgeschlossen. 

Rigoroses Sparen bis 2013
Wegen der Finanzkrise und der erwarteten Einnahmenverluste - man spricht von acht Millionen Euro - muss die Stadt jedoch reagieren und setzt den Sparstift an.

Aus dem aktuellen Budget von 135 Millionen werden fünf Millionen Euro eingespart, die sich auf alle Referate verteilen. Bis 2013 soll in Villach rigoroses Sparen angesagt sein. Ab dann wird wieder mit schwarzen Zahlen gerechnet.

Symbolbild

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Kärnten
30.04.2009 18:59
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung