Bei Projekten, die Arbeitsplätze sichern oder gar neue Jobs schaffen, soll nicht gespart werden. "Daher wird die neue Therme Warmbad wie geplant ab November gebaut werden", so Finanzreferent Helmut Manzenreiter. Kostenpunkt: 35 Millionen Euro.
Eine Investition, die sich Villach eigentlich locker leisten können müsste. Denn allein aus den Veranlagungen der 87 Millionen aus dem Verkauf der Kelag-Anteile kassiert die Draustadt jährlich fünf Prozent an Erträgen. Und 2008 wurde das Budget auch mit einem Plus von zwei Millionen abgeschlossen.
Rigoroses Sparen bis 2013
Wegen der Finanzkrise und der erwarteten Einnahmenverluste - man spricht von acht Millionen Euro - muss die Stadt jedoch reagieren und setzt den Sparstift an.
Aus dem aktuellen Budget von 135 Millionen werden fünf Millionen Euro eingespart, die sich auf alle Referate verteilen. Bis 2013 soll in Villach rigoroses Sparen angesagt sein. Ab dann wird wieder mit schwarzen Zahlen gerechnet.
Symbolbild
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