Ein Coup in St. Veit, neun in Klagenfurt. Und nach dem jüngsten Einbruch in der Landeshauptstadt am vergangenen Wochenende war die Tresorknacker-Bande jetzt auch in Villach aktiv. "Die Täter haben es auf die Filialen einer Blumenmarkt-Kette abgesehen", so die Ermittler des Landeskriminalamtes.
Unprofessionelle Täter
Die Vorgehensweise der Täter ist immer gleich: Sie brechen die Eingangstüren der Geschäfte auf und machen sich dann mit einer "Flex" an den Tresoren zu schaffen. "Bei einigen Einbrüchen haben die Täter versucht, die Safes an Ort und Stelle aufzuschneiden. Doch sie waren dabei oft erfolglos. Sie sind eher unprofessioniell", sagt Günther Stromberger vom Operativen Kriminaldienst Klagenfurt. Die Beute der Tresorknacker beträgt pro Coup nur einige hundert Euro.
Mehr Erfolg hatten hingegen Unbekannte, die am vergangenen Wochenende über den Notausgang in eine Villacher "Billa"-Filiale eingestiegen waren und dort den Standtresor aufgezwängt hatten: Sie flohen mit 20.000 Euro Bargeld.
von Thomas Leitner (Kärntner Krone) und kaerntnerkrone.at
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