"Die Täter hängten ein Stromkabel an das Geländer der Bahnüberführung; daran wurde ein bisher nicht ermittelter faustgroßer Gegenstand befestigt. Als der Zugsführer das Ding sah, war es schon zu spät. Die Lok prallte dagegen. Gleichzeitig verkeilten sich die Alupflöcke unter dem Triebwagen", so ein Polizeibeamter aus Grafenstein.
"Wäre der Gegenstand ein schwerer Stein gewesen, hätte der Zugsführer tot sein können", so der Beamte, "Es gibt Hinweise; wir ermitteln auf Hochtouren."
Lok durch Steine beschädigt
Auch in Villach haben sich Unbekannte einen gefährlichen "Scherz" erlaubt: Die Täter legten mehrere faustgroße Steine auf die Gleise. Ein passierender Güterzug schleuderte die Steine weg, einer davon traf die Unterseite der Lok, die dabei beschädigt wurde.
Als der Zug im Bahnhof Krumpendorf stehen blieb, flossen aus der beschädigten Lokomotive rund 1.000 Liter Transformatoröl aus, die ins Erdreich gelangten. Die Feuerwehr konnte das Leck der Lok abdichten. Die Polizei geht davon aus, dass Kinder die Steine auf den Schienen deponiert haben. Die ÖBB beziffern den Schaden mit rund 100.000 Euro.
von Serina Babka (Kärntner Krone) und kaerntnerkrone.at
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