Salzburgs Frauen lieferten im Topspiel gegen Austria Wien eine starke Leistung. Die Bullen belohnten sich für ihren Willen am Ende sogar mit einem Punkt. Die Leistung macht Mut für das Cupfinale.
Faustdicke Überraschung in der Frauen-Bundesliga. Salzburg erkämpfte sich daheim in der Akademie Liefering gegen Spitzenreiter Austria Wien ein verdientes 0:0 und damit einen Punkt. Die Salzburgerinnen überzeugten mit viel Kampf, Leidenschaft und Disziplin und machten nach einem 0:6 und einem 0:1 in dieser Spielzeit gegen die Wienerinnen die Sensation perfekt. „Man kann den Punkt definitiv als Erfolg sehen“, freute sich Salzburgs Torfrau Michaela Fischer zurecht. Das Erfolgsrezept war einfach, die Salzburgerinnen sind als Team aufgetreten. „Es war für jeden anstrengend. Wenn einer einen Fehler gemacht hat, war sofort der nächste da. Wenn man die Besten in der Liga so reizen kann, macht es schon Spaß.“
Bei circa 25 Grad und Mittagssonne taten sich beide Teams von Anfang an schwer, hochkarätige Chancen zu kreiren. Salzburg hielt die Austria gut in Schach. In Hälfte zwei bot sich ein ähnliches Bild. Die Veilchen hatten mehr Spielanteile, doch die Bullen hatten immer wieder Entlastungangriffe. Richtig gefährlich wurde es jedoch nicht. In der 76. Minute wäre das Heimteam beinahe in Führung gegangen. Kapitänin Lucia Orkic kam aus rund 20 Metern frei zum Schuss, traf jedoch nur die Stange.
In den Schlussminuten drückten die Gäste aus Wien noch auf die Führung. Einige Abseitsstellung und die starke Defensive um Torfrau Michaela Fischer verhinderten jedoch den dritten Sieg der Austria in dieser Saison gegen Salzburg. Die beiden Teams treffen sich bereits am 14. Mai wieder. Im Stadion des Wiener Sportclubs geht es um den Cuptitel. Den Salzburgerinnen macht die jüngste Leistung gegen den heurigen Liga-Primus definitiv Mut. „Es war eine gute Vorbereitung. Wir dürfen jetzt nicht aufhören, dann ist beim Cupfinale alles drinnen“, sagte Fischer.
ADMIRAL Frauen-Bundesliga, Meistergruppe: Red Bull Salzburg – Austria Wien 0:0. – FC Red Bull Salzburg (4-4-2): Fischer; Gierzinger, Hamzic (46. Akrap), Schirmbrand, L. Spinn (75. Krassnig); G. Spinn (64. D‘Angelo), Grünwald, Orkic, Illinger; Crnoja (64. Pamminger), Kobler (64. Wienerroither). – Akademie Liefering, 250, Telek.
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