Täter ungestraft

Virus-Attacke: Es gibt immer noch keine Anzeigen

Kärnten
21.03.2009 21:50
Drei Monate nach den Angriffen auf die Kärntner Behörden fehlt von den Urhebern des Computerwurms "Conficker" jede Spur. Während die Polizei vor kurzem 20 Cyber-Kriminelle in Rumänien festgenommen hat, ist es unwahrscheinlich, dass auch die Conficker-Autoren ausgeforscht werden: Es gibt keine Anzeigen!

Die Urheber des "Conficker"-Virus dürften, wie auch die 20 ertappten "Hacker" von Rumänien oder der Ukraine aus vorgegangen sein. Dass Cyber-Kriminelle aber tatsächlich ausgeforscht werden, ist eine Ausnahme. "Die Angriffe betreffen oft mehrere Länder und werden vom Ausland aus gesteuert. Bei der Suche nach Hackern gibt es rechtliche Hürden, die die Ermittlungen erschweren", so ein Experte. 

Keine Anzeigen - die Kripo ermittelt nicht
Kommen die Cyber-Terroristen, die neben der Landesregierung Militäreinrichtungen und Millionen privater PC lahmgelegt haben, also ungestraft davon? Was Kärnten betrifft, gibt es jedenfalls keine großen Ambitionen, die Täter zu fassen. "Da keine Anzeige vorliegt, ermitteln wir nicht", heißt es beim Landeskriminalamt. Auch bei den Fachgruppen der Bundeskriminalämter von Österreich und Deutschland hegt man keine allzu großen Hoffnungen.
 
von Thomas Leitner, Kärntner Krone

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