Der 21-Jährige hätte sein Tor-Konto bereits in der 8. Minute aufstocken können, schoss den Ball aber aus rund zehn Metern völlig freistehend knapp vorbei. Zwölf Minuten später hatte Hoffer keine Mühe, den Ball nach Querpass von Boskovic aus kurzer Distanz über die Linie zu befördern - 0:1 aus Sicht der Klagenfurter.
Davor hatte Neo-Teamspieler Manuel Weber den Ball im Mittelfeld verloren, Hofmann ein Solo gestartet und Pehlivan danach Boskovic freigespielt.
Hoffer scorte auch das 2:0
Durch den Führungstreffer wuchs die Dominanz der Rapidler weiter, doch die großen Chancen zunächst aus - bis zur 45. Minute. Danch Hofmann ergatterte praktisch am eigenen Sechzehner den Ball, marschierte gut 50 Meter unbedrängt in Richtung Kärnten-Tor und bediente Hoffer, der Schranz bezwang.
Die Proteste der Klagenfurter, der Torschütze hätte sich durch einen Rempler gegen Riedl entscheidend Platz verschafft, waren vergeblich. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte scheiterte Hoffer noch einmal an Schranz, anstatt den besser postierten Maierhofer einzusetzen.
Vorentscheidung durch Maierhofer
Dafür hatte der Doppel-Torschütze in der 52. Minute ein Auge für seinen Sturm-Partner, den er mit der Ferse einsetzte. Maierhofer zog knapp innerhalb des Strafraums ab und traf ins lange Eck zur endgültigen Entscheidung.
Wenig später wurde Hoffer wegen leichter Muskelprobleme vom Platz genommen und Rapid beschränkte sich darauf, den Vorsprung sicher über die Distanz zu bringen.
Schumacher gelang in der 91. Minute per Kopf nach einer Freistoßflanke nur noch Resultatskosmetik - zu schwach agierten diesmal die Klagenfurter. Die erste Heimniederlage seit 27. September 2008 (0:1 gegen die Austria) war perfekt, Rapid wiederum landete den vierten Sieg hintereinander.
Schinkels: "Viele Schlaftabletten im Team"
Frenkie Schinkels (Kärnten-Trainer) war nach dem Spiel nicht gerade happy: "Hoffer hat vor seinem zweiten Tor ein klares Foul begangen. Der Zeitpunkt des zweiten Tores war sehr schlecht, denn ich wollte die Mannschaft aufwecken, weil ich viele Schlaftabletten im Team hatte. Aber dadurch gab es in der Kabine nur Diskussionen über den Schiedsrichter. Das war für mich der Knackpunkt, auch wenn wir verdient verloren haben.
Wir haben mit zu viel Respekt begonnen und waren nicht frisch. Wir haben brotlose Kunst gezeigt. So lange noch die Möglichkeit besteht, wollen wir um den vierten Platz kämpfen."
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