Vertrauliche Hinweise eines Informanten hatten den Fall ins Rollen gebracht: Zwei Niederländer, ein Vater (57) und sein Sohn (38), sollen illegale, unregistrierte Waffen in Deutschland gekauft haben. Beim Händler handelt es sich um einen einschlägig vorbestraften 43-jährigen Deutschen.
"Er hat echte Waffen übers Internet gekauft, die zum Schein in Luftdruckpistolen umgebaut worden waren. So konnten diese ohne großen Aufwand wieder scharf gemacht werden", so ein Ermittler der Sonderkommisson "Fleck". Weiters bekam der Deutsche "Glock"-Pistolen in Einzelteile zerlegt und aufgeteilt auf mehrere Pakete von einem Ferlacher Waffenhändler zugeschickt, der so ins Visier des Landesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung, geraten ist.
Bei Hausdurchsuchungen in Deutschland, Ferlach sowie den Niederlanden stellten die Sonderermittler dann insgesamt 260 illegale Schusswaffen sicher. Nur in Ferlach dürfte der Tatverdächtige zuvor von der Hausdurchsuchung erfahren haben. Er soll die Waffen in der Drau versenkt haben. Ein Fischer zog sie jedoch zufällig wieder an Land...
von Hannes Wallner, Kärntner Krone
Symbolbild
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.