Der außergewöhnlich heimtückische Winter 2025/2026 forderte auch die Prognostiker in Tirol, Südtirol und im Trentino. Der letzte Lagebericht für diese Saison wird am Samstagabend veröffentlicht.
An 156 Tagen wurde im Winter 2025/2026 ein Lawinenreport erstellt. Mit rund 9,1 Millionen Aufrufen der Website www.lawinen.report in dieser Saison wurde erneut ein Rekord erzielt. Im vergangenen Winter waren es „nur“ 5,7 Millionen Aufrufe. Mit 40 Todesopfern und 34 Verletzten fällt auch die Unfallstatistik in der Euregio überdurchschnittlich aus.
Verständlich aufbereitete Informationen
„Die Zugriffszahlen zeigen, wie wichtig verlässliche, aktuelle und verständlich aufbereitete Informationen für Touren und Variantenfahrten sind. Der Euregio-Lawinenreport ist ein starkes Beispiel dafür, wie grenzüberschreitende Zusammenarbeit die Sicherheit im alpinen Raum stärkt“, betont Euregio-Präsident LH Anton Mattle.
Der Euregio-Lawinenreport ist ein starkes Beispiel dafür, wie grenzüberschreitende Zusammenarbeit die Sicherheit im alpinen Raum stärkt.

Euregio-Präsident LH Anton Mattle
Bild: Christof Birbaumer
Altschneeproblem zog sich durch die ganze Saison
Ein Altschneeproblem sorgte fast im ganzen Winter für extrem heimtückische Verhältnisse. „Über eineinhalb Monate waren Alarmzeichen wie spontane Lawinenabgänge, von Personen ausgelöste Lawinen, Setzungsgeräusche, Rissbildungen und Fernauslösungen an der Tagesordnung“, weiß Patrick Nairz, Leiter des Lawinenwarndiensts Tirol.
Künftig nur noch Blogs
Dieser veröffentlicht am Samstagabend für Sonntag den letzten Lagebericht der Saison. Für mögliche kritische Situationen danach gibt es einen Blog.
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